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ADAS · Radar · LiDAR

Dichtungen für ADAS Radar und LiDAR nach Zeichnung

Kundenspezifische Silikondichtungen für Radar- und LiDAR-Baugruppen – vom Werkzeugkonzept und der DFM-Prüfung bis zur wiederkehrenden Serie.

Bei LSRParts erhalten Sie LSR-Spritzgießen, LSR-Umspritzen und Werkzeugbau aus einer abgestimmten Projektstruktur. Wir prüfen Ihre STEP-Daten und Zeichnung auf Dichtlinie, Entformung, Toleranzen und geeignete Fertigung, bevor das Serienwerkzeug gefertigt wird.

Für eine erste Prüfung senden Sie Zeichnung oder STEP-Datei, Jahresmenge und Werkstoffanforderung an info@lsrparts.com.

Kundenspezifische Silikondichtung für eine Sensorbaugruppe

LSR

Spritzgießen und Umspritzen

DFM

Prüfung vor Werkzeugstart

T0 / T1

Bemusterung nach Projektplan

Anwendungsbereiche

Dichtungen für unterschiedliche Sensorstellen

Die Dichtung muss zur Gehäusegeometrie, Montage und Umgebung passen. Wir stimmen ihre Lage mit angrenzenden Funktionsflächen ab und prüfen, dass sie nicht unbeabsichtigt in den aktiven Radar- oder LiDAR-Bereich hineinragt.

Ob eine konkrete Auslegung geeignet ist, klären wir anhand Ihrer Konstruktion und Spezifikation.

  • Gehäuse- und Deckeldichtungen

    Für Radar- oder LiDAR-Sensormodule mit abgestimmter Dichtlinie.

  • Steckverbinder und Leitungseinführungen

    Dichtelemente für definierte Übergänge an der Baugruppe.

  • Profile und Formdichtungen

    Kundenspezifische Silikonkomponenten für Sensorbaugruppen.

  • Umspritzte Silikonkomponenten

    Mit Kunststoff- oder Metallträger, abgestimmt auf die Funktionsflächen.

Technische Basis

Fertigung für wiederholbare Serienmaße

Für Sensordichtungen müssen Werkzeug, Material, Entformung und Prüfmerkmale zusammenpassen. In der DFM-Prüfung bewerten wir kritische Maße anhand der Zeichnung und halten relevante Merkmale vor der Bemusterung fest.

Die erreichbaren Toleranzen hängen unter anderem von Bauteilgröße, Geometrie, Werkstoff und Prüfbezug ab; sie gelten daher nicht pauschal für jedes Merkmal.

Parameter Fertigungsmöglichkeit
VerfahrenFlüssigsilikon-Spritzgießen (LSR)
Maximales Bauteilhüllvolumen300 × 200 × 100 mm
Silikonhärte10–80 Shore A
Typische Teiletoleranz±0,05 mm
Kritische ToleranzBis ±0,02 mm, anwendungsabhängig
Werkzeugtoleranz±0,01 mm
Stück-zu-Stück-WiederholgenauigkeitCa. ±0,1 mm, geometrieabhängig
KavitätenEinfach- oder Mehrfachkavität
WerkzeugausführungPrototypen- oder Serienwerkzeug
WerkzeugwerkstoffeP20, H13, 420 Edelstahl
Serienwerkzeug-Lebensdauer3–5 Mio. Schüsse, werkzeug- und anwendungsabhängig
Farbe und OberflächeKundenspezifisch; Farb- und Texturabstimmung möglich
Sekundäre OperationenNachvernetzen, Entgraten, Markieren, Bonding und Montage

Vor dem Serienstart

DFM und Werkzeugbau als gemeinsame Grundlage

Vor dem Werkzeugstart prüfen wir unter anderem Wandstärken, Entformung, Hinterschnitte, Gratrisiken, Schwindung und die Position der Dichtflächen. Bei Umspritzteilen stimmen wir zusätzlich die Bondingstrategie mit dem Träger ab.

Das Ergebnis schafft eine Fertigungsgrundlage für Werkzeug, Bemusterung und spätere Prüfung. Zeitangaben sind Richtwerte; Geometrie, Werkzeugkonzept, Änderungen und Prüfanfragen beeinflussen den tatsächlichen Ablauf.

Werkzeug- und BemusterungsschrittRichtwert / Umfang
CAD-BasisSolidWorks / CAD-Daten
DFM und Mold-Flow-PrüfungUnterstützt
Werkzeugbearbeitung3-Achs- und 5-Achs-CNC, Senk- und Drahterodieren
Rapid ToolingAluminiumwerkzeuge, ca. 100–10.000 Zyklen
SerienwerkzeugeGehärtete Stahlwerkzeuge, Mehrfachkavitäten möglich
Prototypenwerkzeug-DurchlaufzeitRichtwert ca. 10–12 Tage
Serienwerkzeug-DurchlaufzeitRichtwert ca. 3–6 Wochen
BemusterungT0 / T1 und projektbezogene Validierung

Eine frühe RFQ-Prüfung macht offene Punkte und benötigte Nachweise vor der Werkzeugfreigabe sichtbar.

Material und Integration

Werkstoff und Umspritzung passend zur Sensorbaugruppe auswählen

Temperaturbereich, Medienkontakt, Alterung, Dichtfunktion und Montagebedingungen gehören ebenso in die Materialspezifikation wie die Shore-Härte. Je nach Anwendung kommen allgemeines LSR, wärme- oder niedrigtemperaturbeständige Compounds sowie Fluorsilikon infrage.

Anforderung oder BaugruppeMöglicher Ansatz
Gehäuse- und DeckeldichtungLSR-Formteil mit abgestimmter Dichtlinie und Härte
Temperaturbeanspruchte UmgebungHochtemperatur- oder niedrigtemperaturbeständiges Silikon nach Spezifikation
Kraftstoff- oder ChemikalienkontaktFluorsilikon-Eignung projektbezogen prüfen
KunststoffträgerLSR-Umspritzen, z. B. auf PC, PA, PBT, PPSU, PPA oder PEI
MetallträgerEinlegeumspritzen mit Aluminium, Edelstahl, Messing oder Kupfer
Funktionsfläche mit geringer VerformungGeometrie, Verpressung und Härte gemeinsam bewerten

Bonding am Träger bewerten

Beim LSR-Umspritzen klären wir, ob eine chemische oder mechanische Bondingstrategie erforderlich ist. Die Haftung hängt von Trägermaterial, Oberflächenzustand und Prozessauslegung ab und wird am konkreten Bauteil bewertet.

Automotive-Unterlagen abstimmen

Stammdaten- oder IMDS-relevante Anforderungen stimmen wir projektbezogen ab. Materialnachweise, Prüfpläne und Erstmusterumfang werden vereinbart; eine pauschale Freigabe oder Zertifizierung wird nicht vorausgesetzt.

Verfahrensauswahl

Welches Verfahren passt zu Ihrem Sensorteil?

Geometrie und Produktionsvolumen bestimmen, welches Verfahren technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Für präzise, wiederkehrende Sensordichtungen ist LSR-Spritzgießen häufig der Ausgangspunkt; integrierte Träger sprechen für eine Prüfung des Umspritzens.

VerfahrenGeeignet, wenn …Zu beachten
LSR-SpritzgießenEine geformte Dichtung mit reproduzierbarer Geometrie in Serie benötigt wird.Dichtlinie, Entformung und Mehrkavitätenkonzept früh prüfen.
LSR-UmspritzenDie Silikondichtung direkt mit einem Kunststoff- oder Metallträger verbunden werden soll.Trägermaterial und Bondingstrategie müssen zur Anwendung passen.
Silikon-FormpressenBauteilgröße oder Geometrie für ein Formpresskonzept sprechen.Typische Teiletoleranz ca. ±0,2 mm; Machbarkeit anhand der Zeichnung bewerten.
SilikonextrusionEin gleichbleibendes Profil oder ein Schlauch benötigt wird.Geeignet für Profile und Schläuche, nicht für jede dreidimensionale Formdichtung.

Für Gehäuse- und Deckeldichtungen prüfen wir zuerst Dichtlinie, Montage und Stückzahl. Daraus leiten wir Werkzeugkonzept, Material und Prüfmerkmale ab und vergleichen bei Trägerteilen den Nutzen des Umspritzens mit separater Dichtung und Montage.

Projektablauf

Vom RFQ zur Serienfreigabe

Wir halten Zeichnungsstand, kritische Maße, Funktionsflächen und Prüfmerkmale vor der Serienfreigabe fest. So erhalten Einkauf, Konstruktion und Qualität eine gemeinsame Grundlage für Werkzeugfreigabe, Bemusterung und wiederkehrende Bestellungen.

RFQ-Unterlagen besprechen
  1. 01

    RFQ-Prüfung und DFM

  2. 02

    Material- und Härteauswahl

  3. 03

    Werkzeugkonzept und Werkzeugbau

  4. 04

    T0 / T1 und Maßvalidierung

  5. 05

    Funktionsvalidierung und Serienfreigabe

  6. 06

    Fertigung, Prüfung, Montage und Verpackung

Für Ihre Anfrage

Was wir für ein belastbares Angebot benötigen

Je vollständiger Ihre Anfrage ist, desto gezielter lassen sich Fertigbarkeit, Werkzeugkonzept und offene Punkte vor dem Werkzeugstart bewerten.

  • ✓2D-Zeichnung und STEP-Datei mit aktuellem Änderungsstand
  • ✓Jahresbedarf, Losgröße und geplante Hochlaufmenge
  • ✓Gewünschte Shore-Härte oder Werkstoffspezifikation
  • ✓Kritische Maße, Dichtflächen und Funktionsanforderungen
  • ✓Temperatur- und Medienbedingungen, soweit bekannt
  • ✓Angaben zu Kunststoff- oder Metallträgern bei Umspritzteilen
  • ✓Gewünschte Bemusterung, Materialnachweise und Prüfunterlagen
  • ✓Anforderungen an Farbe, Kennzeichnung, Montage und Verpackung

Senden Sie Ihre RFQ-Unterlagen an info@lsrparts.com. Wir prüfen die Angaben auf Fertigbarkeit und benennen offene Punkte, die vor Werkzeugstart geklärt werden sollten.

Häufige Fragen

Wichtige Punkte vor der Anfrage

Welche Toleranzen sind für Sensordichtungen möglich?+

Typische Teiletoleranzen liegen bei ±0,05 mm; kritische Toleranzen bis ±0,02 mm sind anwendungsabhängig. Die Bewertung erfolgt anhand von Größe, Geometrie, Werkstoff und Prüfbezug.

Kann eine Silikondichtung direkt auf einen Träger umspritzt werden?+

LSR-Umspritzen ist auf geeigneten Kunststoff- und Metallträgern möglich. Trägermaterial, Oberflächenzustand und Bondingstrategie werden für das konkrete Bauteil geprüft.

Sind Werkzeug- und Durchlaufzeiten verbindlich?+

Die genannten Zeitspannen sind Richtwerte. Geometrie, Werkzeugkonzept, Änderungsumfang und Prüfanfragen beeinflussen den tatsächlichen Projektablauf.

Nächster Schritt

Lassen Sie Ihre Sensordichtung prüfen

Senden Sie uns Zeichnung oder STEP-Datei, Jahresmenge und Werkstoffanforderung. Gemeinsam klären wir Dichtlinie, Fertigung, Material und die nächsten Schritte bis zur Serie.

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