de
Englishen中文(繁体)zh-TWDeutschde

Kundenspezifische Silikonformteile

Pumpenmembrane aus Silikon nach Zeichnung fertigen lassen

Wir fertigen kundenspezifische Pumpenmembrane für Pumpen, Ventile und Fluidtechnik – vom Werkzeugkonzept bis zur wiederkehrenden Serie. Geometrie, Werkstoff, Härte und Funktionsanforderungen prüfen wir gemeinsam mit Ihnen.

Bei LSRParts erhalten Sie LSR-Spritzgießen, Formpressen, Präzisionsformenbau und passende Nachbearbeitung aus einer abgestimmten Fertigung. So lassen sich Werkzeug, Bemusterung und Serienprozess gemeinsam bewerten.

Sie planen eine neue Membran oder einen Lieferantenwechsel? Senden Sie Zeichnung oder STEP-Datei mit Jahresbedarf und Einsatzbedingungen über unsere Anfrage.

Kundenspezifische Pumpenmembran aus Silikon

±0,02 mm

kritische Toleranz, anwendungsabhängig

10–12 Tage

Richtwert für Prototypenwerkzeuge

Prototyp bis Serie

Fertigung passend zum Projektziel

Konstruktion & DFM

Entscheidend ist die Funktion der Membran

Pumpenmembrane verformen sich wiederholt, übertragen Druck und trennen Medien. Neben den Außenmaßen betrachten wir deshalb aktive Membranfläche, Wandstärken, Übergänge sowie Einspann- und Dichtkonturen.

Die Auslegung richtet sich nach Pumpenprinzip, Betriebsdruck, Hub, Medium und Temperaturbereich. Anforderungen und Fertigungsmerkmale stimmen wir anhand Ihrer Spezifikation ab – ohne pauschale Werkstoff- oder Lebensdauergarantie.

Was wir in der DFM-Prüfung klären

  • 01Funktionskritische Flächen für Dichtheit und Einspannung
  • 02Wandstärken und Übergänge für das Verformungsverhalten
  • 03Erforderliche Toleranzen an Anschluss- und Dichtflächen
  • 04Hinterschnitte, Entformung und mögliche Gratbildung
  • 05Prüfmerkmale, die sich im Muster und in der Serie nachvollziehbar kontrollieren lassen

Verfahren & Bauteilkonzept

Fertigungsverfahren für Ihre Pumpenmembrane

Wir wählen das Verfahren nach Geometrie, Stückzahl, Toleranzbedarf und Serienziel. LSR-Spritzgießen eignet sich besonders für präzise, wiederkehrende Teile und Mehrkavitätenwerkzeuge. Formpressen kann für passend ausgelegte Geometrien und größere Formteile eine Alternative sein.

Verfahren Geeignet, wenn … Was wir abstimmen
LSR-Spritzgießen Wiederholbare Maße, definierte Geometrien oder Mehrkavitätenfertigung gefragt sind. Härte, Wandstärken, Entformung, Werkzeugkonzept und Prüfmerkmale.
LSR-Umspritzen Membran- oder Dichtfunktion mit einem Kunststoff- oder Metallträger verbunden werden soll. Trägerwerkstoff, Einlegeteil und chemische oder mechanische Bondingstrategie.
Silikon-Formpressen Bauteilgröße oder Geometrie für ein Presswerkzeug ausgelegt werden soll. Formteilaufbau, Kavitäten, Toleranzen und erforderliche Nacharbeit.
Silikonextrusion Zusätzlich Schläuche, Profile oder kontinuierliche Dichtungsabschnitte benötigt werden. Querschnitt, Wandstärke, Länge, Vernetzung und Zuschnitt.

Ob die Membran vollständig aus LSR gefertigt oder mit einem Träger kombiniert wird, hängt von Konstruktion und Funktion ab. Wir prüfen die Herstellbarkeit vor dem Werkzeugstart und sprechen offene Punkte frühzeitig an.

Technische Orientierung

Fertigungsdaten im Überblick

Die Werte beschreiben unsere Fertigungsmöglichkeiten. Tatsächlich erreichbare Toleranzen und Werkzeugstandzeiten hängen von Geometrie, Werkstoff, Werkzeugauslegung und Prüfbedingungen ab.

Kritische Maße und Messbedingungen legen wir projektbezogen vor der Serienfreigabe fest. Die Stück-zu-Stück-Wiederholgenauigkeit beim LSR-Spritzgießen liegt geometrieabhängig bei etwa ±0,1 mm.

Parameter LSR-Spritzgießen / Umspritzen Formpressen
Max. Bauteilgröße300 × 200 × 100 mm2500 × 2000 × 1000 mm
Silikonhärte10–80 Shore AProjektbezogen
Typische Teiletoleranz±0,05 mm±0,2 mm
Kritische ToleranzBis ±0,02 mm, anwendungsabhängigAbhängig von Geometrie und Werkzeug
Werkzeugtoleranz±0,01 mmKavität typischerweise ±0,1–0,5 mm, abhängig von Teilekomplexität
KavitätenEinfach- oder MehrfachkavitätEinfach- oder Mehrfachkavität
WerkzeugwerkstoffeP20, H13, 420 EdelstahlP20, H13, 420 Edelstahl
WerkzeuglebensdauerCa. 3–5 Mio. Schüsse, abhängig von Anwendung und WerkzeugBis ca. 3–5 Mio. Schüsse, anwendungsabhängig
FertigungsskalaPrototyp bis Hochvolumen-SerieEinzel- bis Serienfertigung

Materialabstimmung

Werkstoff und Medienverträglichkeit projektbezogen abstimmen

Die passende Silikonqualität hängt unter anderem von Medium, Temperatur, mechanischer Beanspruchung und erforderlichen Nachweisen ab. Teilen Sie uns die konkreten Einsatzbedingungen mit, damit wir die Materialauswahl fundiert abstimmen können.

Allgemeines LSR

Für Industrie- und Fluidtechnik. Hilfreich sind Medium, Temperaturbereich und gewünschte Härte.

Fluorsilikon

Für Automotive sowie Kraftstoff- und Chemikalienkontakt. Bitte genaue Medienbezeichnung, Temperatur und Kontaktbedingungen angeben.

Hochtemperatur-Silikon

Für thermisch beanspruchte Industrie- oder Automotive-Anwendungen; Dauer- und Spitzentemperatur sind relevant.

Niedrigtemperatur-Silikon

Für Outdoor- und Automotive-Anwendungen; nennen Sie minimale Einsatztemperatur und Bewegungsprofil.

Platinvernetztes Silikon

Für abgestimmte Anforderungen an Material und Verarbeitung sowie benötigte Material- und Konformitätsnachweise.

Kundenspezifische Compounds

Für besondere elektrische, thermische oder chemische Anforderungen anhand Ihrer Funktion und Spezifikation.

Materialangaben allein belegen keine Eignung für einen bestimmten Prozess oder eine konkrete Anwendung. REACH-/RoHS-Abgleich und weitere Nachweise stimmen wir entsprechend der Spezifikation ab.

Vom Modell zur Serie

Werkzeugbau, Bemusterung und Serienfreigabe

Vor dem Werkzeugstart prüfen wir Zeichnung oder 3D-Modell auf fertigungsgerechte Geometrie und stimmen kritische Merkmale mit Konstruktion und Qualität ab.

Richtwerte für die Werkzeuglaufzeit

Prototypenwerkzeug: etwa 10–12 Tage
Serienwerkzeug: etwa 3–6 Wochen

Die tatsächliche Durchlaufzeit hängt von Komplexität, Werkzeugkonzept, Materialverfügbarkeit und erforderlichen Freigaben ab.

  1. Schritt 01

    RFQ-Prüfung und DFM

    Geometrie, Toleranzen, Dichtkonturen und Prüfmerkmale bewerten.

  2. Schritt 02

    Werkstoff- und Werkzeugkonzept

    Härte, Materialoption, Kavitäten und Werkzeugaufbau festlegen.

  3. Schritt 03

    Werkzeugbau

    Rapid Tooling oder Serienwerkzeug passend zu Projekt und Volumen umsetzen.

  4. Schritt 04

    T0/T1-Bemusterung

    Musterteile herstellen und vereinbarte Maße sowie Funktionen prüfen.

  5. Schritt 05

    Validierung und Freigabe

    Abweichungen und offene Merkmale vor Serienstart klären.

  6. Schritt 06

    Serienfertigung und Prüfung

    Prozess- und Prüfanforderungen nach vereinbartem Umfang umsetzen.

Eine frühe DFM-Prüfung hilft, vermeidbare Werkzeugänderungen zu reduzieren und den Bemusterungsablauf planbarer zu machen.

Folgeprozesse & Qualität

Nachbearbeitung und Prüfung passend zum Bauteil

Je nach Membrankonstruktion können Grat, Schnittkanten, Öffnungen oder Montageanforderungen die Funktion beeinflussen. Die nötigen Folgeprozesse stimmen wir deshalb vor Serienstart ab.

  • Nachvernetzung und Präzisionsentgraten
  • Stanzen, Lochen, Bohren sowie X/Y-Schneiden
  • Ventilschlitzung
  • Drucken und Lasermarkieren
  • Bonding und Montage
  • Funktionsprüfung, Inspektion und Sonderverpackung

Prüfumfang gemeinsam festlegen

Für die Qualitätsplanung definieren wir gemeinsam, welche Maße und Funktionen kontrolliert werden, wie Prüfergebnisse dokumentiert werden und welcher Erstmusterumfang benötigt wird.

Materialzertifikate, Prüfpläne und weitere Nachweise vereinbaren wir projektbezogen – nicht pauschal für jede Anfrage.

Projektpassung

Passt unser Fertigungsansatz zu Ihrem Projekt?

Wir sind auf kundenspezifische Silikonformteile mit Zeichnungs- oder 3D-Datenbasis und wiederkehrendem Serienbedarf ausgerichtet. Besonders passend sind Projekte, bei denen Dichtheit, Verformungsverhalten, Maßhaltigkeit oder Chargenwiederholbarkeit kaufentscheidend sind.

Ein einmaliger Prototyp ohne Serienperspektive oder ein Katalogteil ohne Zeichnungsbasis passt weniger gut. Wenn Anforderungen noch offen sind, können Sie trotzdem mit den vorhandenen Daten anfragen – offene Punkte kennzeichnen wir in der technischen Prüfung.

Typische Projekte

  • ✓Membrane für Pumpen, Ventile und Fluidtechnik
  • ✓Membrane mit definierter Dicht- oder Einspannkontur
  • ✓LSR-Teile mit geplantem Serienhochlauf oder Mehrkavitätenwerkzeug
  • ✓Umspritzte Funktionen mit Kunststoff- oder Metallträger
  • ✓Lieferantenwechsel mit neuer Abstimmung von Werkzeug, Prüfmerkmalen und Bemusterung
Projekt besprechen

Anfrage vorbereiten

RFQ für Pumpenmembrane: Diese Angaben beschleunigen die Prüfung

Mit diesen Informationen können wir Fertigungsverfahren, Werkzeug und Prüfaufwand gezielter bewerten. Fehlende Angaben klären wir im Austausch.

2D-Zeichnung und STEP-Datei mit Änderungsstand
Gewünschte Silikonhärte oder Werkstoffspezifikation
Fördermedium sowie minimale und maximale Einsatztemperatur
Betriebsdruck und Bewegungs- oder Belastungsprofil, soweit bekannt
Jahresbedarf, Losgröße und erwarteter Serienhochlauf
Kritische Maße, Dichtflächen und Funktionsmerkmale
Gewünschte Nachweise, Erstmusterumfang und Prüfanforderungen
Verpackungs-, Montage- oder Kennzeichnungsanforderungen
Anfrage für Pumpenmembrane senden

Technische Anfrage

Lassen Sie Ihre Pumpenmembran prüfen

Senden Sie Zeichnung oder 3D-Daten, Jahresbedarf und Einsatzbedingungen. Wir prüfen Ihre Unterlagen und melden uns zu Fertigungsverfahren, DFM-Punkten und fehlenden Angaben.

LSRParts

E-Mail: info@lsrparts.com

Telefon:

Adresse:

Häufige Fragen

Was Sie zur Anfrage wissen sollten

Welche Angaben helfen bei der ersten technischen Prüfung?

Am hilfreichsten sind Zeichnung und STEP-Datei mit Änderungsstand, Werkstoff- oder Härteangaben, Medium und Temperaturbereich sowie Jahresbedarf und kritische Funktionsmerkmale.

Sind die angegebenen Toleranzen für jede Membran erreichbar?

Nein. Erreichbare Toleranzen hängen von Geometrie, Werkstoff, Werkzeugauslegung und Prüfbedingungen ab. Kritische Maße und Messbedingungen werden projektbezogen abgestimmt.

Können Membrane mit einem Träger gefertigt werden?

LSR-Umspritzen kann für Membran- oder Dichtfunktionen mit Kunststoff- oder Metallträger infrage kommen. Trägerwerkstoff, Einlegeteil und Bondingstrategie prüfen wir anhand der Konstruktion.

Wie lange dauert die Werkzeugherstellung?

Richtwerte sind etwa 10–12 Tage für ein Prototypenwerkzeug und 3–6 Wochen für ein Serienwerkzeug. Die tatsächliche Dauer richtet sich nach Projektkomplexität, Werkzeugkonzept, Materialverfügbarkeit und Freigaben.